Selbstgemachtes z'Vieri

Eine selbstgemachte Nussmischung zu machen ist ganz einfach.

 

Du kannst deine Nussmischung nach deinen Vorlieben selber herstellen und nur Zutaten verwenden welche dir gut schmecken oder dir bekömmlich sind.

 

Verschiedene Nuss-Arten kaufen und sie zu Hause in einer Schüssel gut mischen. Ich mische die Nüsse mit den Händen und breite sie dann auf einem Backblech aus. Ich verwende ein Backpapier da es die Nüsse besser röstet als ein Kunststoff-Mehrweg-Papier.

Die Nussmischung in den 180 Grad vorgeheizten Ofen schieben. Nach jeden 5 Minuten kannst du die Nüsse ein bisschen vermischen. Beobachte die Nüssmischung zwischendurch immer wieder. Es wäre schade wenn die Nüsse verbrennen würden. Nach 20 Minuten kannst du das Backblech rausnehmen und die Nüsse abkühlen lassen. Auch während dem Abkühlen wende ich die Nüsse zwischen durch. Ich vermeide so, dass die Nüsse auf dem Blech durch die restliche Wärme zu dunkel werden. 

Nach dem Abkühlen kannst du deine Nussmischung in Behälter abfüllen. Achte darauf, dass die Nüsse komplett ausgekühlt sind bevor du sie abpackst.

Wenn ich meine Nussmischung kreiere mache ich immer eine grössere Menge und fülle sie dann in ein grösseres Glas ab welches sich sehr gut verschliessen lässt. So sind die Nüsse trocken gelagert und behalten das geröstete Aroma. 

Falls du noch etwas Süsses dazu möchtest kannst du Rosinen oder auch andere getrockneten Früchte deiner Nussmischung beifügen. Achte darauf dass du die Menge mit Bedacht wählst. Nüsse haben per se schon viel Kalorien und die getrockneten Früchten sind wahre Zuckerbomben.

 

Nüsse kannst du gut als z'Nüni oder z'Vieri essen. Oder falls du wieder einmal eine Heisshungerattacke während der Arbeit hast. Ehrlich gesagt, ich habe immer meine Nüsse dabei wenn ich irgendwo hin gehe. Bevor ich mich dann von einem ungesunden Imbiss verführen lasse greife ich lieber in meine Tasche und knabbere etwas von meiner Nussmischung. Du wirst einen grossen Unterschied zu den gekauften Nussmischungen feststellen. Deine Mischung hat dank dem Rösten einen himmlischen Geschmack und da du sie mit Liebe herstellst wird dir jede Nuss eine Freude sein.

 

Meine Lieblingsnüsse für meine Nussmischung:

- Haselnüsse

- Mandeln

- Kürbiskernen

- Sonnenblumenkernen

- Baumnüsse

- Paranüsse

Da ich Haselnüsse besonders liebe ist dies der grösste Anteil meiner Nussmischung. Früher habe ich mir bei gekauften Nussmischungen oder beim bekannten "Tutifrutti" immer die Haselnüsse rausgesucht. Du kennst das? Bei einer gekauften Mischung nur das Beste aussortieren? Ich habe dann oft den restlichen Inhalt nicht mehr gegessen und zu Hause stapelten sich die "Resten". Damit ist Schluss. Heute kreiere ich mir nur noch meine Nussmischungen die ich auch gerne mag und komplett aufesse - meistens viel zu rasch und dann ist wieder Nachproduzieren angesagt.

 

Nüsse beinhalten reichlich Fett, Eiweiss, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Die Ballaststoffe sind für unseren Körper sehr wichtig. Da sich heute viele Personen mehrheitlich von Fastfood und Fertigprodukten ernähren fehlen ihnen diese gesunden Ballaststoffe. Hast du gewusst dass die Ballaststoffe deinen Blutzucker regulieren? Sie lassen deinen Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen. Was für dich viel besser ist. Denn du wirst nicht kurz nach dem Essen wieder Lust auf etwas Süsses verspüren und die Nussmischung hält dich auch viel länger satt als ein Schokoriegel. Ballaststoffe sind gesund und können Krankheiten vorbeugen und sollten somit fester Bestandteil in deiner Nahrung sein.

 

Für Personen welche mit Candida leben oder von ihm geheilt sind rate ich die Nussmischungen mit Bedacht zu geniessen. Die Nüsse haben viel Fett und sind daher in der Heilungsphase nicht das richtige für dich. Denn du möchtest deinen Candida nicht weiter füttern, oder? 

Die Nussmischung sorgt bei dir zusätzlich für eine besser Verdauung und wird zur Linderung von Verdauungsprobleme unter anderem bei Verstopfung empfohlen. Also genau das richtige für deinen Darm.

 

Ballaststoffe kommen überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Aber wie bei allen Lebensmitteln ist auch hier die Menge relevant. Achte bitte darauf, dass du dich ausgewogen ernährst und die Ballaststoffe regelmässig einen festen Platz in deinem Speiseplan erhält. Mehr davon ist nicht besser - also bitte übertreibe es nicht damit!

 

In welchen Lebensmitteln findest du die gesunden Fasern und wie ich sie gerne verwende:

- Leinsamen (füge ich meinem grünen Smoothie hinzu)

- Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen, Bohnen (bei mir gibt es immer wieder ein köstliches Linsengericht)

- Grünkohl (auch für mein grüner Smoothie gut geeignet)

- Rosenkohl (im Winter ein wunderbares Gemüse. Hast du sie schon mal im Backofen gemacht?)

- Brokkoli (in einem indischen Curry ein toller Farbtupfer)

- Sauerkraut (koche ich jeweils in einer grösseren Menge)

- Steinpilze (mit Zwiebeln und Kräutern eine herrliche Herbstmischung)

- Kidneybohnen (in einem Chili con-Carne oder auch sin Carne ein absolutes Muss)

- Kichererbsen (in einem leckeren Humus)

- Himbeeren, Heidelbeeren, Apfel oder Birnen (ja auch Früchte haben Ballaststoffe!)

- Avocado (passt einfach immer und für alles, auch pur mit Salz nun Zitrone)

- getrocknete Feigen oder Pflaumen (ich esse sie sehr selten, es ist aber dann ein echter Traum)

- Kokosnuss (ich brate oft mit Kokosnussöl)

- Haferflocken (Wie wäre es mit einem Porridge oder unser heimisches Birchermüesli zum Frühstück?)

 

Brauchst du noch ein Geschenk? Wie wäre es wenn du die Nussmischung für deine Liebsten nach deren Vorlieben herstellst?

 

Ich wünsche dir viel Spass beim kreieren deiner persönlichen Nussmischung. Du wirst sehen, alle deine Sinne werden das Produzieren deiner Nussmischung lieben.

 

Herzlichst,

Cécile